Musikindustrie beendet Amnestieprogramm

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Nur wenige Tauschbörsennutzer gingen auf den Deal der RIAA ein, die
reuigen Filesharern Straffreiheit versprochen hatte.

Nachdem seit letzten September kaum mehr als tausend Nutzer das
RIAA-Angebot angenommen hatten, stellt man das Amnestieprogramm ein.
Darin hatte die Musikindustrie versprochen, Tauschbörsennutzer, die sich
freiwillig melden und alle illegalen Downloads löschen, nicht
gerichtlich zu belangen.

Damit ist auch die Klage von Eric Parke
hinfällig. Dieser hatte das Angebot als irreführend bezeichnet, da es
nicht vor Klagen anderer Rechteinhaber schützt. Das unterschriebene
Schuldeingeständnis gegenüber der RIAA wäre jedoch eine Einladung für
Dritte, wegen der illegalen Downloads zu klagen.

Die RIAA
betrachtet das Amnestieprogramm als überflüssig, da ihrer Meinung nach
die Öffentlichkeit genug über die Konsequenzen von
Urheberrechtsverletzungen aufgeklärt sei. (dd)

Weitere Infos:

RIAA

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