Zahl betrügerischer Spams steigt stark an

SicherheitVirus

Das Sicherheitsunternehmen Clearswift vermutet, dass Spammer mit
dubiosen Anlagetipps versuchen, die Werte bestimmter Aktien in die Höhe
zu treiben.

Die Zahl von dubioser Anlagetipps in Spams steigt gegenwärtig stark an.
Mit zweifelhaften Mails soll den Empfängern suggeriert werden, sie
erhielten Insider-Informationen (z.B. die Nachricht von einer
Unternehmensübernahme noch vor der offiziellen Bekanntgabe), gepaart mit
dem Versprechen durch eine schnelle Investition in die Aktien dieses
Unternehmens einen hohen Gewinn zu erzielen. Wie der Sicherheitsanbieter
Clearswift aus dem britischen Theale ausgewertet hat, liegt die
Vermutung nahe, dass die Spammer versuchen, den Wert bestimmter Aktien
hochzutreiben, indem sie uninformierte Anleger zum Kauf verleiten.

Gelingt es den Spammern beispielsweise für eine Aktie mit geringer
Marktkapitalisierung (Penny-Stock) genügend Käufer zu finden, kann der
Preis kurzfristig so in die Höhe getrieben werden, dass die bisherigen
Anleger ihre Anteile mit Gewinn veräußern können.

Während
Werbung zum Thema Pharma und Gesundheit die Spam-Hitliste mit 57 Prozent
weiterhin anführt, steigt der Anteil finanzieller Spam-Mails von 10,8
auf 26 Prozent. Die auffallende Zunahme dieser Werbemails lasse
vermuten, dass die Spammer mit der eingangs beschriebenen neuen
Strategie bereits Erfolg hatten. Darüber hinaus beweist es ein weiteres
Mal, wie anfällig der Durchschnittsverbraucher für den Reiz schneller
Aktiengewinne ist. (dd)

(
de.internet.com
– testticker.de)

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Clearswift

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