Musikindustrie führt Kontrollsystem an US-Uni ein

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Um illegale Musik-Downloads zu unterbinden, hat die Musikindustrie ein
entsprechendes Überwachungsprogramm für Filesharing-Netze entwickelt,
das nun an der University of California zum Einsatz kommt.

Wer künftig an der University of California Musik oder Filme per
Tauschbörse herunterlädt, muss damit rechnen, von ACNS, dem Automated
Copyright Notice System, erwischt zu werden. Dieses wurde von den beiden
Plattenfirmen Vivendi Universal und Universal Music Group entwickelt,
mit dem Ziel, Peer-2-Peer-Netze auf Urheberrechtsverletzungen hin zu
überwachen.

Wer sich an der University of California illegalen
Downloads widmet, wird so lange vom System ausgesperrt, bis die
beanstandeten Dateien gelöscht sind. Bei wiederholten Verstößen drohen
Disziplinarmaßnahmen.

ACNS wird zunächst getestet und soll später
bei anderen Universitäten und Providern zum Einsatz kommen. Kritiker des
Systems rechnen allerdings damit, dass es nicht allzu lange dauert, bis
die Studenten einen Weg gefunden haben, ACNS zu umgehen. (dd)


Weitere Infos:


University Of California


Vivendi Universal


Universal Music Group

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