SCO verliert Unterstützung seines wichtigsten Geldgebers

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Der von Microsoft vermittelte Geldgeber BayStar Capital wirft SCO
Vertragsverletzungen vor und fordert über 20 Millionen Dollar zurück.

Das Software-Unternehmen SCO verliert teilweise die Unterstützung seines
wichtigsten Geldgebers BayStar Capital, der die Klage gegen die
Linux-Community erst ermöglicht hat. Die Investmentgesellschaft fordert
wegen Vertragsverletzung sofort 20 Millionen Dollar plus Zinsen aus dem
50 Millionen Dollar Investment zurück, die in Form von 20.000
Wandelvorzugsaktien mit einem Nennwert von jeweils 1.000 Dollar gehalten
werden.

Gegenüber dem US-Branchendienst ‘eWeek’ sagte
SCO-Sprecher Blake Stowell, dass die Wendung “völlig überraschend
gekommen” sei. “Wir erhielten ein Schreiben von BayStar. In dem Brief
beschuldigten sie uns, das wir in mehreren Fällen Vertragsbruch der
Finanzierungsvereinbarung begannen hätten, die im Februar diesen Jahres
endgültig geschlossen wurde. Sie gaben uns aber keinen Hinweis darauf,
womit wir den Vertrag gebrochen haben sollen”.

Der Vertrag
zwischen SCO und BayStar datiert vom Oktober 2003 und kam erst auf
Empfehlung des Software-Konzerns Microsoft zustande. SCO-Chef Darl
McBride hatte die Investition seiner Zeit als “monumental” bezeichnet,
da sie “alles notwendige Kapital für ein langfristiges Wachstum”
bereitstelle.

Auch vom zweiten wichtigen Geldgeber droht
Ungemach: Paul Wilson, Sprecher der Royal Bank of Canada, sagte
gegenüber dem Linux-nahen ‘IT-Managers Journal’, dass man seine 30
Millionen Dollar-Beteiligung ebenfalls überprüfe, und in Kürze eine
Entscheidung fällen wolle. (dd)

(
de.internet.com
– testticker.de)

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