Krypto-Software PGP wird mit Symantecs Viren-Scannern ausgestattet

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Damit sich Viren und Würmer nicht verschlüsselt am Virenscanner
vorbeischmuggeln, kooperiert PGP nun mit Symantec.

Der Kryptographie-Anbieter PGP will die Anti-Viren-Software von Symantec
in seine E-Mail-Tools integrieren. Der Scanner soll ausgehende
Nachrichten direkt vor der Codierung nach schädlichem Code durchsuchen.
Auch eingehende E-Mails werden automatisch nach der Entschlüsselung
geprüft. Dies teilte das Unternehmen heute in Palo Alto im
US-Bundesstaat Kalifornien mit.

Durch die Integration der
Symantec AntiVirus Scan Engine in die Krypto-Software soll verhindert
werden, dass sich zwei Sicherheitstechnologien gegeneinander ausspielen
lassen. Bisher war es möglich, dass der Code eines Wurmes unbemerkt mit
anderen Attachments einer E-Mail codiert wurde. Die Scanner in einem
Unternehmensnetz konnten den Schädling dadurch nicht mehr aufspüren.
Nach der Entschlüsselung konnte die Schadwirkung auf den oft nicht
separat geschützten Arbeitsplatzrechnern ihre Wirkung entfalten.

Eine Beta-Version der PGP-Software mit Viren-Scanner ist auf der
Webseite des Anbieters für Testzwecke erhältlich. Die Auslieferung der
Final-Version wird wahrscheinlich mit PGP 1.2 erfolgen. Über die
Preisgestaltung wurde bisher nichts bekannt gegeben.

Symantec
gab damit bereits die zweite Kooperation binnen einer Woche bekannt. Wie
das Unternehmen gestern mitteilte, wird der Provider EarthLink seinen
Kunden zukünftig Anti-Virus- und Firewall-Produkte anbieten. (dd)

(
de.internet.com
– testticker.de)

Weitere Infos:

PGP


Symantec

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