Business Intelligence
BI-Systeme werden schlauer

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Angesichts der immer bedrohlicheren Konkurrenz von Giganten wie Oracle
zeigen sich Anbieter von Business-Intelligence-Tools (BI-Tools) äußerst
bestrebt, immer mehr Features für das Suchen, Berichten und Säubern von
Daten in ihre Produkte zu integrieren.

Business Intelligence

Angesichts der immer bedrohlicheren Konkurrenz von Giganten wie Oracle
zeigen sich Anbieter von Business-Intelligence-Tools (BI-Tools) äußerst
bestrebt, immer mehr Features für das Suchen, Berichten und Säubern von
Daten in ihre Produkte zu integrieren.

Business Objects brachte letzte Woche Version 6.5 seiner
Datenintegrations-Plattform Data Integrator auf den Markt. Es ist
das erste Produkt-Release seit der Übernahme von Crystal Decisions im
Dezember 2003. Die aktualisierte Version des Produkts erlaubt es
Entwicklern, auf Daten des Berichtstools Crystal Reports zuzugreifen, um
Trend- und Analyseberechnungen durchzuführen.

Das neue Produkt
umfasst auch Datenaufräum-Funktionen von Firstlogic, Anbieter von
Software zur Datenqualitätssicherung. Es unterstützt außerdem Grid
Computing, mit dem Benutzer neue Job-Anforderungen an die am wenigsten
ausgelastete Maschine richten können, um die ETL-Leistung, sprich das
Extrahieren, Umwandeln und Laden von Daten, zu maximieren.

Ian
Charlesworth, Analyst der Butler Group, meint, die Firmen würden die
Fähigkeiten zur Datensäuberung sehr begrüßen. “Die Einhaltung von
Vorschriften in Unternehmen erfordert einen erhöhten Datendurchsatz.
Dazu müssen die Daten in guter Qualität vorliegen, das heißt, man muss
auf Quelldaten zugreifen können.”

Inzwischen hat auch Cognos,
Rivale in Sachen BI-Systeme, ein neues Bewertungs-Tool für den
Desktop herausgebracht. ReportNet 1.1 ist XML-basiert und setzt auf
einem zentralen Server auf. Mit diesem Tool lässt sich jeder Desktop
mittels einer browserbasierten Wertungsliste an die Vorgaben zentral
verwalteter Leistungsindikatoren (KPI) anpassen.

“Zentralisierte
Planungslösungen funktionieren nicht”, kommentierte Ron Zambonini von
Cognos. Dies sei eigentlich das genaue Gegenteil, weil die Leistung der
einzelnen PCs genutzt wird statt die Planungen nur denjenigen zu
überlassen, die ihren Teil des Geschäfts am besten kennen.

Software-Anbieter Kalido bereitet mittlerweile die Veröffentlichung der
nächsten Version seiner Data Warehouse Lifecycle Management (DWLM) Suite
vor. Das Unternehmen strebt nach eigenen Aussagen eine Kostenreduzierung
beim Data Warehousing und der Stammdatenverwaltung in Betrieben an. Dazu
sollen in Partnerschaft mit anderen Anbietern gemeinsame Ansätze
gefunden werden, um dem Problem sich schnell ändernder und verteilter
Daten zu begegnen.