Daten- und Telefoniegeschäft bei T-Mobile unter Plan

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Die Telekom-Tochter hat Schwierigkeiten beim Aufholrennen um Neukunden,
trotz der neuen Relax-Tarife. Zudem telefonierten die vorhandenen Kunden
im Februar weniger oft als erwartet.

T-Mobile, die Mobilfunk-Sparte der Deutschen Telekom, verfehlt offenbar
die Konzernvorgaben. Das geht aus internen Analysen hervor, die dem
Wirtschaftsmagazin Capital vorliegen. Danach ging das Geschäft des
größten Mobilfunkunternehmens Deutschlands mit SMS um mehr als zehn
Prozent zurück. Während ein Privatkunde im Januar im Schnitt 23,5
Kurznachrichten verschickte, waren es 2003 noch 26,6. Sowohl im Dezember
wie im Februar war der Trend ähnlich. So versandten die Kunden im
Weihnachtsmonat 2002 durchschnittlich noch 26,9 SMS, im Dezember 2003
nur noch 24,8 Stück. Und von Februar 2003 auf Februar dieses Jahres
gingen die Kurznachrichten von 22,4 auf 20,6 zurück.

Während der
Konzern laut dem Bericht erwartete, dass private Handy-Kunden im Schnitt
mehr als 24 Minuten pro Monat plaudern, waren es im Februar gerade 22,1
Minuten. Zudem wollte T-Mobile im Januar und Februar insgesamt 340.000
neue Privatkunden mit Vertragsbindung gewinnen, doch nur 191.000
unterschrieben.

Schwierig läuft das Aufholrennen auch mit den
neuen Relax-Tarifen. Sie bieten Minuten-Pakete und SMS-Kontingente zum
Festpreis. Das Angebot kommt offensichtlich vorrangig bei den bisherigen
Kunden gut an – bringt aber wenige neue Verträge. 108.000 Altkunden
wechselten im Februar in den neuen Tarif – so wie vom Konzern erwartet.
Doch T-Mobile gewann durch das Relax-Angebot nur 21.000 neue Kunden
hinzu – 39.000 weniger als vorgesehen. Die Deutsche Telekom erklärte
sich dagegen zufrieden mit dem Zuspruch bei Relax: “Bis dato haben sich
300.000 Kunden für Relax entschieden”, so eine Sprecherin gegenüber
unserer Partnerredaktion de.internet.com (mk)
(
de.internet.com
– testticker.de)

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