Japan: Jeder fünfte Handy-Kunde nutzt bereits 3G-Dienste

MobileMobilfunk

Der Mobilfunk der 3. Generation boomt in Japan. Der Mobilfunkanbieter
KDDI konnte fast 80 Prozent seiner Kunden zum Umstieg bewegen.

In Japan hat mittlerweile jeder fünfte Mobilfunknutzer einen Vertrag für
3G-Dienste abgeschlossen. 20,5 Prozent sind als Kunden für die neue
Mobilfunkgeneration registriert, teilte der Branchenverband TCA heute in
Tokio mit. Beim Mobilfunkanbieter KDDI sind seit dem Start des CDMA2000
1X-Netzes im April 2002 sogar schon 79,6 Prozent aller 13,5 Millionen
Teilnehmer auf 3G-Mobilfunk umgestiegen. Das Unternehmen hatte die
3G-Services mit zahlreichen neuartigen Angeboten und technischen
Spielereien versehen. So ermöglicht ein Dienst, Songs von CDs direkt zu
komprimieren und als Klingelton direkt aufs Handy zu laden.

Der
größte japanische Mobilfunkkonzern NTT DoCoMo konnte bisher noch keine
vergleichbaren Umstiegszahlen vorweisen: Ende März begrüßte das
Unternehmen erst den dreimillionsten Kunden in seinem 3G-Netz FOMA,
obwohl das Netz schon im Oktober 2001 als erstes 3G-Angebot der Welt
seinen Dienst aufnahm. Durch den überragenden Erfolg des Konkurrenten
KDDI konnte der Konzern im vergangenen Jahr, erstmals in der
Firmengeschichte, nicht mehr die meisten Neukunden auf dem japanischen
Mobilfunkmarkt verbuchen.

Die stärksten Zuwächse verzeichnete
NTT DoCoMo jedoch seit Februar. Zum Jahresbeginn hatte das Unternehmen
auf den Überraschungserfolg KDDIs reagiert und das Marketing für seine
Services deutlich gesteigert. Vodafone K.K. konnte Ende Februar 131.900
Kunden für seinen 3G-Datendienst vorweisen. (dd)

(
de.internet.com
– testticker.de)

Weitere Infos:

KDDI


NTT DoCoMo


Vodafone K.K.

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