Microsoft schönt Sicherheitszahlen zu Windows 2003 Server

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Zwar hat sich die Sicherheit der Microsoft-Software verbessert, doch
einen Teil der Statistik hat sich das Unternehmen selbst schön gerechnet.

Nach Erkenntnissen des Analysten Joe Wilcox von der Microsoft-Abteilung
des US-Marktforschungsunternehmens Jupiter Research sind die von
Microsoft unlängst veröffentlichten Zahlen zur Sicherheit von Windows
2003 Server offenbar geschönt. Wie er herausfand, legt der
Software-Konzern an die verschiedenen Software-Versionen verschiedenes
Maß an. Statt neun, wie von Bill Gates kürzlich in einem Rundschreiben
behauptet, zählte Wilcox 15 ernste Sicherheitswarnungen innerhalb des
ersten Jahres – verglichen mit 28 für den Vorgänger Windows Server 2000,
dem Gates noch 40 Sicherheitsvorfälle zugerechnet hatte.

Legt man
also vergleichbare Auswertungsverfahren zugrunde, hat sich die
Sicherheitssituation bei Microsoft Server-Software zwar etwas
verbessert, keineswegs aber in dem Grad, den Microsoft darstellt. (dd)

(
– testticker.de)

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Microsoft


Jupiter Research

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