IT-Security
Herumgeisternde PDAs gefährden Unternehmensdaten

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Firmen gefährden möglicherweise ihren Betrieb, wenn sie beim Gebrauch
von Mobilfunkgeräten zu nachlässig sind, vor allem, wenn die Mitarbeiter
private PDAs oder Smartphones nutzen und Firmendaten darauf speichern.

IT-Security

Firmen gefährden möglicherweise ihren Betrieb, wenn sie beim Gebrauch
von Mobilfunkgeräten zu nachlässig sind, vor allem, wenn die Mitarbeiter
private PDAs oder Smartphones nutzen und Firmendaten darauf speichern.

Eine neuere Studie von 600 IT-Bossen, ausgewählt aus Lesern von IT Week
und Computing, ergab, dass zwei Drittel der Befragten wusste,
dass privat erworbene Handhelds innerhalb ihrer Organisation verwendet
werden. Aber die Nachforschung, die vom Vertreiber von Mobilgeräten O2
gesponsert wurde, zeigte auch, dass die meisten IT-Chefs darin keinen
Grund zur Sorge sahen. Nur 9 Prozent der betroffenen Verantwortlichen
hielten externe Handhelds für ein ernstes Problem. Insgesamt gaben 84
Prozent an, sie seien sich ziemlich sicher, genug Kontrolle über
Mobilgeräte zu haben obwohl nur 37 Prozent der Firmen irgendeine
spezielle Strategie verfolgten, um die Gefahr von mobilen Geräten zu
bannen.

Sogar unter denen, die eine bestimmte Strategie
verfolgten, glaubten nur 4 von 5, die Mobiltechnologie sei schon durch
allgemeine Maßnahmen im IT-Bereich abgedeckt. Nur 7 Prozent der
Unternehmen insgesamt verfolgten eine spezifische Verfahrensweise im
Umgang mit Mobilgeräten.

Unternehmen setzen sich einer ganzen
Reihe von Gefahren aus, wenn sie den Gebrauch von Mobilgeräten nicht
kontrollieren. Angestellte, die Kontakt- und Verbraucherdaten auf PDAs
speichern, könnten zum Beispiel mit dem Datenschutzgesetz in Konflikt
geraten, auf der anderen Seite könnten Geschäftsdaten, die
Geheimhaltungsvereinbarungen oder ähnlichen Verträgen unterworfen sind,
nach außen getragen werden, wenn das Mobilgerät verloren oder gestohlen
wird. Außerdem besteht generell die Gefahr, dass wettbewerbssensitive
Informationen in die falschen Hände geraten.

„Die IT muss das
Problem Mobiltechnologie jetzt in Angriff nehmen, damit nicht immer mehr
Firmen sich ernsthaft in Gefahr bringen“, sagte Hugh Griffiths von O2.
„Zu den Problemen gehören die unkontrollierte Unterstützung nicht
autorisierter Geräte, Doppelgleisigkeit von Projekten und Steigerung der
Kosten, und auf Dauer.

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