Intel will bei Prozessoren nicht mehr GHz-Zahlen in den Vordergrund stellen

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Nicht allein die GHz-Zahlen eines PCs sagen etwas über dessen
Leistungsfähigkeit aus, auch wenn Intel lange versuchte, diese Meinung
zu etablieren. Nun denkt der Chip-Hersteller allerdings um und will ein
neues Bezeichnungssystem für seine Prozessoren einführen.

Da große Erhöhungen der Taktfrequenz eines PCs immer schwerer werden und
die neuen Hochleistungs-CPUs kräftig heiß werden, will Intel nicht mehr
die GHz-Zahlen in den Vordergrund stellen. Der Klassifizierung soll
künftig eine dreistellige Nummer dienen; die PCs der Oberklasse wie der
Pentium M und Pentium 4 Extreme Edition besitzen eine 700er CPU, die
Einstiegs-PCs mit Celereon-CPU gehören zur 300er Klasse. Dazwischen
liegen Geräte der 500er Klasse, was die übrigen Desktop- und
Notebook-Prozessoren einschließt.

Die hinteren beiden Ziffern
sollen weitere Leistungsmerkmale bezeichnen, wobei Intel hier noch keine
Zuordnungen zu Prozessoren veröffentlichte.

Intel-Konkurrent AMD
hatte die Taktfrequenz schon vor Jahren als allein wenig aussagekräftig
erkannt und seinen Prozessoren einen benchmarkbezogenen Vergleichswert
zugeordnet. Spätestens mit dem Pentium M und seinen im Vergleich zu
anderen Intel-CPUs niedrigen Taktzahlen dürfte auch bei Intel das
Umdenken begonnen haben. (dd)

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