Wurm gegen Musikindustrie: RIAA weicht auf Linux aus

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Während die RIAA, der Verband der amerikanischen Musikindustrie, die
nächste Prozesswelle gegen Nutzer von Download-Börsen loslässt, ist ihre
eigene Website unter Dauerbeschuss. Dem versucht die RIAA sich jetzt
durch den Einsatz von Linux zu entziehen.

Seit dem 17. März war die Site der RIAA außer Betrieb – offenbar durch
DDoS-Attacken des Wurms MyDoom.F. Dass die Site jetzt zumindest
vorübergehend wieder erreichbar ist, verdankt die RIAA laut Netcraft
offenbar dem Umstieg auf Linux. Das wiederum hat jedoch zu Spekulationen
geführt, ob der Verband damit nicht auch bald zu den Unternehmen und
Organisationen gehören wird, die zur Zeit Post von den Anwälten von SCO
bekommen. Als reicher Verband wäre die RIAA zumindest ein lohnendes Ziel
für eine der angekündigten Linux-Lizenklagen.

Ob sich der
Umstieg auf Linux wirklich gelohnt hat, wird sich ohnehin erst im
nächsten Monat zeigen. Wenn wirklich MyDoom.F die Ursache für den
Ausfall war, soll sich die Attacke nämlich jeden Monat zwischen dem 17.
und 22. wiederholen. (dj/dd)

Weitere Infos:

RIAA

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