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Outsourcing ist Trend Nummer Eins

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Der Trend zu mehr Outsourcing im IT-Bereich und zu weniger
In-House-Personal wächst, und IT-Chefs sollten diejenigen sein, die dem
Vorstand dazu entsprechende Vorschläge unterbreiten. Das war die Message
der Analysten der Firma Gartner auf ihrem Spring Symposium in Barcelona
letzte Woche.

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Der Trend zu mehr Outsourcing im IT-Bereich und zu weniger
In-House-Personal wächst, und IT-Chefs sollten diejenigen sein, die dem
Vorstand dazu entsprechende Vorschläge unterbreiten. Das war die Message
der Analysten der Firma Gartner auf ihrem Spring Symposium in Barcelona
letzte Woche.

Gartner sagte voraus, dass in Europa der
Outsourcing-Anteil dieses Jahr um 4,5% auf ein Volumen von 25 Milliarden
Euro anwachsen werde und bis 2007 eine jährliche Wachstumsrate von 7 %
erreiche. Das Outsourcing werde, so die Analysten, bis 2010 ein Viertel
aller IT-Jobs in den Industrieländern erfassen.

“IT-Manager
müssen ihren Firmen klarmachen, was und was nicht, extern vergeben
werden sollte, und vor allem zeigen, wie dies geschehen soll”, sagte
Gartner-Chief Michael Fleisher auf dem Symposium. “Sie kennen sich damit
aus und sollten sich dafür engagieren”.
Bei diesem wichtigen Vortrag
betonte Fleisher, die Welt stehe am Beginn einer neuen Innovations- und
Wachstumswelle im IT-Sektor, aber es sei eine Welle, bei der auch viele
heimische Arbeitsplätze durch Auslands-Outsourcing verloren gehen. Er
meinte, die Unternehmen sollten trotz stürmischer Protestwellen, die
Notwendigkeit von weitreichendem Outsourcing akzeptieren, und
prophezeite, ein “Protektionismus” sei sowohl auf Firmen- als auch
Landesebene zum Scheitern verurteilt.

Fleisher blieb dabei, dass
Arbeitsplatzverluste nicht zu vermeiden seien. “Schuld daran ist nicht
Ihre Firma oder Ihre Regierung und schon gleich nicht die Leute in China
und Indien, die ihren Lebensstandard zu verbessern wollen”.

Er
ermutigte IT-Verantwortliche, den Trend zu unterstützen, statt sich
gegen ihn aufzulehnen und ihre neue Rolle für die neuen Möglichkeiten zu
nutzen. Fleisher sagte weiter voraus, dass bei einer sich erholenden
IT-Industrie der Schwerpunkt mehr auf Kreativität als auf Kosten liege.
“Wir verzeichnen eine nachhaltige Erholung der IT-Branche”, meinte
Fleisher, “Die Unternehmens-Bosse beurteilen die Kompetenz ihrer
IT-Leute nicht mehr nur danach, wie gut sie im Einsparen von Kosten
sind, sondern erwarten von ihnen Unterstützung der wichtigsten
Prioritäten: Innovation und Wachstum.”

Fleisher führte weiter
aus, ein paar Technologiebranchen werden in den nächsten Jahren den
IT-Markt beherrschen: Breitband-Wireless-Übertragung, mobile Geräte mit
Möglichkeit zu Dauerbetrieb und serviceorientierte Architekturen.

“Die nächste Innovations- und Wachstums-Generation wird neue Markte
erschließen und enorme Gewinne zu verzeichnen haben”, so Fleisher. “Für
all diejenigen, die es verstehen, die neuen Technologien zu nutzen, wird
sich die Sache mehr als auszahlen.”

Autor: karen
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