Hacker erfolgreich gegen die Musikindustrie

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Die Recording Industry Association (RIAA) ist seit Tagen nicht mehr im
Internet erreichbar. Seit der unterschätzte Wurm Mydoom.F am 17. März um
Mitternacht losgelegt hat, um den RIAA-Server in die Knie zu zwingen,
kommt dieser nicht mehr auf die Beine.

Nicht nur der Wurm MyDoom schadet der US-Musikindustrie-Vereinigung.
Nach dem Wurm, der zuerst SCO und dann Microsoft attackierte, jetzt in
neuer Version auf die RIAA losgeht, scheinen auch Versionen anderer
Würmer auf das Web der Musikrechte-Bewahrer einzuschlagen.

Seit aber der aktuelle MyDoom-Wurm zuschlug, geht bei der RIAA nichts
mehr. Vom 17. bis 20. März war die Website bereits offline, doch nach
dem Wieder-Anschalten mit mehr Sicherheitsfunktionen gab der Server
erneut seinen Dienst auf, wie aktuelle Statistiken des Web-Beobachters
Netcraft beweisen.

Der Wurm, der erstmals am 20. Februar
auftauchte, greift neben der RIAA auch Microsoft an. Das
Software-Unternehmen scheint sich aber besser geschützt zu haben als die
RIAA. (mk)

Weitere Infos:


Netcraft

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