Insolvenzverwalter dementiert Meldungen zur Liquidierung von 4MBO

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Immer wieder werden Insolvenzen mit Liquidierungen verwechselt, so auch
beim Supermarkt-PC-Herteller 4MB. Die Bemühungen zur Rettung des
Unternehmens laufen aber unvermindert weiter.

Medienberichte zu einer Liquidierung des Plochinger Computer- und
Elektronikanbieters 4MBO wurden heute vom vorläufigen Insolvenzverwalter
dementiert. “Das ist falsch”, sagte Tibor Braun von dem Stuttgarter
Rechtsanwaltsbüro, wo der Insolvenzanwalt Wolfgang Illig tätig ist,
gegenüber unserer Parner-Redaktion de.internet.com. “Wir befinden uns in
intensiven Gesprächen mit Investoren, die sich schwierig gestalten, weil
die Branche schwierig ist. Unsere Bemühungen, von dem Unternehmen etwas
zu erhalten, laufen aber im vollen Umfang weiter.” Bis Ostern erwartet
man sich hier mehr Klarheit.

Bei 4MBO selbst war man von der
Entwicklung ebenfalls völlig überrascht: “Mir ist das völlig fremd, wir
haben noch gar nichts erfahren”, erklärte Karen Winkelmann, Sprecherin
der 4MBO Investor-Relations auf Anfrage.

Der Vorstand der
ehemaligen Computeranbieters 4MBO mußte Ende Februar 2004 wegen
Zahlungsunfähigkeit den Gang zum Insolvenzgericht antreten. Das
Unternehmen hatte im Geschäftsjahr 2003 hohe Verluste erlitten. Grund
war der Einbruch des PC-Geschäfts im Weihnachtsgeschäft. Dazu kamen die
hohen Kosten für die Schließung der PC-Sparte, die besonders auf
Aktionen in Supermärkten spezialisiert war. Ein Verkauf der Sparte war
nicht möglich, verlautbart ein Unternehmenssprecher. (mk)
(
de.internet.com
– testticker.de)

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4MBO

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