Fujitsu entwickelt Silizium-Chip für 50 Gbit/s-Glasfaserverbindungen

NetzwerkeTelekommunikation

Performance-Steigerung um 30 Prozent: Der neue Netzwerkchip erreicht auf
Siliziumbasis Leistungen, die bis dato nur mit anderen chemischen
Verbindungen machbar waren. Dies erleichtert die Integration in
Single-Chip-Systeme.

Der japanische Elektronikkonzern Fujitsu hat einen Silizium-Chip
entwickelt, der Signale für optische Netze bis zu einer Transferrate von
50 Gigabit pro Sekunde verarbeiten kann. Dies entspricht einer
Steigerung der Performance vergleichbarer Prozessoren um 30 Prozent. Wie
die japanische Wirtschaftszeitung Nikkei Business Daily heute unter
Berufung auf Unternehmenskreise berichtet, produziert Fujitsu den
Halbleiter in einer 45 Nanometer-Bauweise.

Der Chip soll
demnächst in Netzwerkgeräten Verwendung finden, die für 40
Gigabit-Verbindungen ausgelegt sind. Bisher wurden Leistungen in diese
Größenordnung lediglich mit Indium-Phosphor-Verbindungen erreicht, die
sich jedoch nur schwer in Silizium-Architekturen einbinden lassen. Durch
den neuen Prozessor werden so preisgünstigere Netzwerkgeräte im
Highend-Bereich möglich. Auch die Entwicklung eines Single-Chip-Systems
mit integrierten arithmetischen Einheiten und Speicherbereichen für die
Datenverarbeitung wäre denkbar. (mk)
(
de.internet.com
testticker.de)

Weitere Infos in
japanischer Sprache:


Nikkei Business Daily


Fujitsu

Autor: jm.urio
Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen