Kazaa-Autor verklagt Sharman Networks

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Klagen sonst vor allem Musik- und Filmindustrie über die P2P-Software
Kazaa, ist diesmal einer der Autoren dran. Als freier Mitarbeiter will
er nie einen Vertrag mit der Firma gehabt haben, die Kazaa entwickelt
hat, und sieht sich daher als Inhaber der Urheberrechte.

Der Programmierer, ein gebürtiger Rumäne, der inzwischen in den USA
lebt, hat Sharman Networks auf 25 Millionen US-Dollar Schadensersatz
verklagt. Wie AP berichtet, behauptet er, noch als freier Mitarbeiter in
Rumänien den Source-Code für Kazaa entwickelt zu haben, ohne jedoch
jemals einen Vertrag gehabt zu haben. Folglich habe er auch die
Urheberrechte nicht abgetreten. Sharman hält dagegen, dass es sehr wohl
zwischen dem Programmierer und dem damals für die Entwicklung der
Software zuständigen Unternehmen Kazaa B.V. eine Vereinbarung gegeben
habe, die die Abtretung der Rechte regele. Die Aktivitäten des
ehemaligen Mitarbeiters werden als Erpressungsversuche gewertet, gegen
die man sich bereits im August juristisch gewehrt habe. Der rumänische
Programmierer arbeitet inzwischen für Microsoft. (dj/dd)


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