Investmentgesellschaft bestätigt Verbindungen zwischen Microsoft und SCO

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Die Finanzierung des Rechtsstreit gegen Linux geschah auf Empfehlung aus
Redmond.

Die Investmentgesellschaft BayStar Capital hat gestern Verbindungen
zwischen den beiden Linux-Gegnern Microsoft und SCO bestätigt. Erst eine
Empfehlung des weltgrößten Software-Konzerns habe die Zahlung der 50
Millionen Dollar, mit denen SCO seinen Rechtsstreit gegen die
Linux-Community finanziert, ermöglicht. Das berichtet der
US-Branchendienst ‘Cnet’ heute unter Berufung auf einen nicht namentlich
genannten Baystar-Sprecher.

SCO klagt gegen den
Technologiekonzern IBM und beschuldigt das Unternehmen urheberrechtlich
geschützten Unix-Code an die Linux-Entwickler weitergegeben zu haben.
Diese sollen nun Bestandteil des Linux-Kernels sein. Als Rechteinhaber
von Unix beansprucht SCO Lizenzgebühren von Anwendern des freien
Betriebssystems. Von Unternehmen, die Linux auf ihren Servern einsetzen,
fordert SCO eine Lizenzgebühr von 699 Dollar pro Prozessor, und hat
unter anderem Klage gegen den Automobilkonzern DaimlerChrysler
eingereicht.

Weitere Details wollte der BayStar-Sprecher nicht
offen legen, wiederholte aber die Argumentation, nach der Microsoft
keine direkte Investition an SCO geleistet habe. Erste Belege für die
Verwicklung Microsofts in SCOs Klage gegen IBM tauchten Anfang März mit
einer E-Mail
auf, in der ein SCO-Berater die Rolle Microsofts
ansprach. SCO hatte die Authentizität der Nachricht zwar bestätigt, die
Rolle Microsofts jedoch dementiert. (dd)

(
de.internet.com
– testticker.de)

Weitere Infos:

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