Microsoft: Dem geschenkten Gaul schaut man doch ins Maul

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Nach der erfolgreichen Dealer-Marketingstrategie “Der erste Schuss ist
umsonst” hat Microsoft in den USA Gratisexemplare von Office 2003 an
Mitarbeiter seiner größten Kunden verschenkt. Als jetzt auch
Regierungsangestellte in den Genuss der milden Gabe kommen sollten,
haben zumindest zwei Ministerien die Aktion gebremst.

Wie US-Nachrichtendienste gestern meldeten, haben Innen- und
Verteidigungsministerium ihre Mitarbeiter angewiesen, die geschenkte
Software zurückzugeben, wenn sie nicht in Konflikt mit den
Verhaltensrichtlinien der Regierung kommen wollten. Vertreter der Armee,
wo die Office-Pakete ebenfalls landeten, wandten sich sogar direkt an
Bill Gates mit der Aufforderung, keine Software mehr an
Militärangehörige zu senden. Microsoft gibt sich derweil unschuldig:
Ziel des Programms sei es, den Kunden die Software schmackhaft zu machen
und ihnen zu zeigen, wie auch ihre Organisation davon profitieren könne.
(dj)

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