Microsoft: Demnächst Prozess wegen überhöhter Preise?

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Bisher musste Microsoft sich in den USA nur ein einziges Mal vor Gericht
verantworten und verlor. Im Bundesstaat Minnesota könnte nun wieder ein
Prozess stattfinden, falls das Unternehmen nicht doch noch im letzten
Moment eine außergerichtliche Einigung anbietet.

Fast eine Million Privatpersonen und Unternehmen sind laut AP von der
Klage betroffen, die in Minnesota ansteht. Es geht dabei um den Preis
von Microsoft-Programmen, der nach Ansicht der Kläger auf Grund der
Monopolstellung von Microsoft überhöht sei. In neun Bundesstaaten und
Washington, D.C., hat Microsoft bei ähnlichen Klagen auf eine
außergerichtliche Einigung gesetzt, die das Unternehmen 1,5 Milliarden
US-Dollar gekostet hat, 1,1 Milliarden davon allein in Kalifornien. In
16 weiteren Staaten wurden die Kläger abgewiesen. In Minnesota wird
Microsoft von fünf Einzelpersonen und zwei Unternehmen verklagt, die
sowohl wegen des Preises von Windows als auch wegen der Kosten für
andere Programme wie Word, Excel und Office bei Gericht vorstellig
geworden sind. Je nach Produkt verlange Microsoft zwischen 10 und 70
Dollar zuviel, monieren die Kläger. Vorinstalliert kostet Windows in den
USA rund 50 Dollar. (dj)

Autor: karen
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