3D-Scanner werden für Privatnutzer erschwinglich

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Das britische Unternehmen Spiral Scratch hat den Prototypen eines
3D-Scanners vorgestellt, der innerhalb der nächsten beiden Jahre für
einen Preis von rund 150 Euro auf den Markt kommen soll.

3D-Scanner werden bereits vor allem von der Design-Industrie eingesetzt,
sind aber bislang teuer und unhandlich. Das System der Liverpooler Firma
Spiral Scratch soll laut New Scientist simpel und kostengünstig sein.
Während herkömmliche System mit einer Vielzahl von Kameras arbeiten, die
ein Objekt aus möglichst vielen Winkeln erfassen, kommt das Gerät von
Spiral Scratch mit einer einzigen Kamera aus. Dabei wird Licht durch ein
Raster projiziert, das ein Muster horizontaler Linien auf ein Objekt auf
einer rotierenden Plattform wirft. Eine an einen Computer angeschlossene
Kamera scannt das Objekt dann vertikal und errechnet aus
Helligkeitswerten die digitale Form des Objekts. Das Gerät, das
innerhalb der nächsten zwei Jahre für rund 150 Euro erhältlich sein
soll, ist vor allem für Nutzer von Computer-Spielen gedacht, die damit
beispielsweise ihr Lieblings-Spielzeugauto in ein Spiel laden könnten.
(dj)

Infos zum Thema:
Hersteller-Homepage

Autor: karen
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