E-Commerce-Umsatz: Bereits 17 Prozent am gesamten Versandhandel

Netzwerke

Das Internet-Business boomt, während das klassische Kataloggeschäft den
Rückwärtsgang eingelegt hat.

Eine positive Entwicklungen verzeichnet die Branche der deutschen
Versandhandelsunternehmen im Bereich der Neuen Medien. Der
Internet-Umsatz des Versandhandels stieg im vergangenen Jahr um 34
Prozent auf 3,6 Mrd. Euro (2002: 2,7 Mrd. Euro). Damit hat sich der
E-Commerce-Umsatz gegenüber dem Jahr 2000 mehr als verdreifacht und
erreicht inzwischen einen Anteil am gesamten Versandhandelsumsatz von
gut 17 Prozent. Das gab Rolf Schäfer, Präsident des Bundesverbands des
Deutschen Versandhandels, heute in Frankfurt am Main bekannt.

Neben dem Shopping mit der Maus wird auch der Einkauf per Fernbedienung
immer beliebter. Für knapp 800 Millionen Euro wurde 2003 vom
Fernsehsessel aus bestellt. Die Wachstumsraten sind enorm und erinnerten
an die ersten Jahre des Internet.

Insgesamt setzten die
Versandhandelsunternehmen in Deutschland 21 Milliarden Euro um, das sind
1,3 Prozent oder 280 Millionen Euro weniger als 2002. Die
Spezialversender, also die Fachhändler unter den Versendern, können für
2003 auf ein Umsatzplus von 3,9 Prozent (2002: +1,0 Prozent) verweisen.
Die sieben warenhausähnlichen Universalisten (Bader, Baur, Klingel,
Neckermann, Otto, Quelle und Schwab) hingegen müssen ein Minus von 5,0
Prozent (2002: +4,6 Prozent) hinnehmen. (mk)
(
de.internet.com
– testticker.de)

Weitere Infos:

Bundesverband des Deutschen Einzelhandel
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